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Wir testen für euch Urlaubsregionen und Bikeparks auf Juniortauglichkeit!

Aostatal-Torgnon/Italien - August 2017 - wunderbar!

Es ist ein nicht enden wollendes Skigebiet rund um Torgnon, aber im Sommer laufen die Lifte nicht - wir fanden das toll, denn Touren mit unbeschreiblichen Aussichten sind auch ohne Lift möglich. Die Wege und Pfade bewegen sich in der Höhe um 1800, da ist die Luft dünn, aber unsere beiden Söhne haben das toll hinbekommen. Es ist ein Auf- und Ab wie im Mittelgebirge, aber gerne mit Höhentraining-Effekt und Aussichten auf Matterhorn oder Montblanc - unbeschreiblich schön! Es gibt ein riesiges Netz an Wanderrouten, die Mountainbiker sind hier gerne gesehen und es ist lange nicht touristisch ausgebeutet - also für Biker und auch Rennradfahrer ein echtes Paradies für alle, die gerne auf Massenansammlungen von Bikern wie am Lago die Garda verzichten. Unzählige schöne Sträßchen schlingen sich auch für Rennradler dort oben durch die Berge, Autos sieht man selten, dafür aber immer eine einzigartige Aussicht ins Tal. Für uns absolut empfehlenswert und wir kommen wieder!!!!



Übungsparcours: das Bikesklill Center
Nett für Anfänger zum Gewöhnen, für geübte Bikekids schnell langweilig da wenig Herausforderung.

Bikepark: Mottolino Bikepark
Strecken bau (leicht) / rot (mittel) / schwarz (schwer) - hier zeigt sich schnell, dass wir in hochalpinem Gelände sind, Schwierigkeit blau wäre im unteren Bereich (wo der Wald wieder beginnt) bei uns wohl eher mit Schwierigkeit rot gekennzeichnet. Unsere Jungs (7 und 9) meistern blau und rot ohne Probleme, sind allerdings nach einer Abfahrt (ca. 4,5km) bereits erschöpft und wollen an diesem Tag nicht mehr. Toll sind auch zwischendrin mehrere Table-Lines zum Üben.

Touren: Unendliche Trails um Livigno
Das hat uns definitiv am besten gefallen! Rund um Livigno gibt es nicht enden wollende Trails, die sich durch die tolle Landschaft schlängeln. Die Trails werden ganz selbstverständlich gemeinsam von Läufern, Wanderern, Reitern und Bikern genutzt. Keine Verbote, keine Agressionen, alles völlig entspannt und jeder freut sich, dem anderen ein paar nette Worte zuzurufen. Vorbildlich und wir fragen uns, warum das in Deutschland nicht geht. Vor allem, hier trifft man alle hundert Meter jemanden, in Deutschland bin ich oft stundenlang allein bis ich mal einen Wanderer treffe!

Fazit: Sehr empfehlenswert, allerdings erfordern die Touren auch durch die Höhenlage Livignos (1800 Meter üM) bereits eine sehr gute Fitness, was bei unseren Jungs nicht immer auf Gegenliebe stieß.
Infos: www.mottolino.com; www.livigno.eu